Vor 35 Jahren gründete Frau Meta Zweifel zusammen mit anderen Müttern den Verein Kinderhütedienst Münchenstein. Damals bestand das Bedürfnis einmal ohne Kinder etwas erledigen zu können; so konnten Mütter an zwei Nachmittagen pro Woche ihre drei- bis sechsjährigen Kinder von zwei Vereinsmitgliedern hüten lassen. Bis heute haben wir dieses System mit Erfolg beibehalten


Mamis kommen gerne in die Kinderhüeti, weil:

  • „Ich in der Kinderhüeti Münchenstein die nötigen Kontakte zur Integration in die Gemeinde und Umgebung schaffen kann.“

  • „Ich mich ungezwungen mit anderen Müttern und Vätern unterhalten und austauschen kann.“

  • „Durch Beobachtung der Kinder beim Spielen mein Kind in seiner Entwicklung besser einschätzen kann.“

  • „In Ruhe einen Termin wahrnehmen kann.“

  • „Ich tolle Freunde
    gefunden habe.“

  • „Mich Verhaltensweisen von anderen Mamis in Erziehungsfragen anregen und ich daraus lernen kann.“

Unser Verein besteht aus zirka 15 Aktivmitgliedern und über 30 Passivmitgliedern; die meisten von ihnen waren früher selber Aktivmitglieder; ihre Kinder sind aus dem „Hüetialter“ rausgewachsen.


Die Gemeinde Münchenstein stellt uns ein Haus mit sehr grossem Garten zur Verfügung. In diesem Haus befindet sich auch die Ludothek und eine Spielgruppe. Im Parterre sind unsere freundlich eingerichteten Räume zu finden: Küche mit Kindertischen und Stühlen für den Zvieri, ein Spielzimmer und ein Dschungelzimmer sowie eine Kindertoilette.

Kinder kommen gerne in die Kinderhüeti weil:

  • „Der Garten einen eigenen Wald zum verstecken hat.“

  • „Ich hier spielen darf,
    was ich will.“

  • „Die anderen Kinder super nett sind.“

  • „Es hier Spielsachen gibt, die ich Zuhause nicht habe.“

  • „Nie langweilig ist.“

Ausserhalb des Hütedienstes institutionalisieren wir bewusst keine kontinuierlichen Anlässe in der Kinderhüeti. Wenn wir beispielsweise zu einem Grillfest Lust verspüren, organisieren wir spontan eines.

Dass trotzdem oder gerade wegen der „Freiwilligkeit“ ein enger Zusammenhalt besteht, zeigt sich an der Renovationsaktion im Sommer 2004. Die ganzen Mal- Entsorgungs- und Aufbauarbeiten wurden von Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen durchgeführt.

In der Kinderhüeti mitzumachen ist keineswegs eine Verpflichtung, sondern eine Bereicherung für Mutter und Kind.